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"Gott ist ein Hütchenspieler"
Kann man mit den Fettnäpfchen der Religionen jonglieren?
Und was ist, wenn eins runterfällt?
Ist das witzig?
Und wer darf darüber lachen?
Szenen und Satiren aus der Welt der Religion zeigt der KLÜNGELBEUTEL in seinem neuen Kabarett-Programm. Der aktuelle Preisträger der "Honnefer Zündkerze" (1. dt. Kirchenkabarett-Preis) präsentiert damit sein neuntes abendfüllendes Programm.
Die Regie dafür hatte wieder Joschi Vogel, der auch schon "Null Toleranz" und "Opium fürs Volk" inszeniert hat.
Und hier ein paar Szenenfotos sowie Ausschnitte aus unserem Programmheft zum Angucken: "Gott ist ein Hütchenspieler"
Wie geht es weiter?
In der ersten Jahreshälfte 2012 befinden wir uns in der Schlusskurve mit unserem "Hütchenspieler"-Programm. Im kommenden Mai läuft das dann endgültig aus. Bis dahin sind wir an unseren Tournee-Wochenenden in der näheren und weiteren Umgebung damit noch ein paar Mal unterwegs ( Termine).
Und auch unser Highlights-Programm "Szenen einer Ehe" gibt es noch zu sehen ( Termine).
Eine Art "Frühjahr-Special" ist für uns dabei die Teilnahme am Katholikentag, der vom 16. - 20. Mai in Mannheim stattfindet. Sobald wir dazu nähere Infos haben, werden wir die hier veröffentlichen (und natürlich auch allen Abonnenten unserer Infomail direkt zukommen lassen).
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KLÜNGELBEUTEL bei YouTube
Der KLÜNGELBEUTEL ist auch in Kurz-Videos auf YouTube vertreten.
Zu sehen gibt es da zum einen zwei Stücke aus unserem preisgekrönten Programm "Opium fürs Volk":
"Hauptsachen" ( Video auf YouTube), unser interreligiöses Hüte-Stück
und "Flasche leer" ( Video auf YouTube), über die auf dem letzten (Bierflaschen-)Loch noch fröhlich pfeifende Kirche.
Dazu kommt aus der PROT's Sitzung 2011 das Stück "11 Tage Karneval" ( Video auf YouTube), das wir dort gemeinsam mit der Kabarettgruppe Dünnpfiff gespielt haben.
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KLÜNGELBEUTEL auf dem Ev. Kirchentag in Dresden (1.-5. Juni 2011)
Unsere Mitwirkung auf dem Dresdener Kirchentag war für uns ein absolutes Highlight und auch eine ganz neue Erfahrung.
Wir waren dort diesmal in keinem der klassischen Kabarettzentren vertreten, sondern haben uns stattdessen auf die "Cross-over"-Schiene konzentriert, sprich: Wir haben als Kabarett thematische Kirchentags-Veranstaltungen mitgestaltet.
Das war zum einen am Samstag auf der MDR-Bühne Altmarkt ein Kurzbeitrag im Rahmen des Themas Kirche und digitale Welt.
Sodann - eine echte Mammutaufgabe - die durchgängige kabarettistische Programm-Begleitung einer dreistündigen Veranstaltung im "Zentrum Bibel", auch hier mit der sehr kirchentagstypischen Erfahrung, wie sehr sich kabarettistische und theologische Beiträge gegenseitig befruchten und ergänzen, wenn sich beide Seiten auf ein solches Wagnis einlassen.
Aber das mit Abstand intensivste Erlebnis war für uns die "kabarettistische Bibelarbeit" (zu Deuteronomium 30, 6-20), mit der uns das Kirchentagspräsidium für den Freitagmorgen beauftragt hatte. Wie würde die mehrmonatige Beschäftigung mit diesem reichlich sperrigen Bibeltext am Ende gelungen sein, und wie würde unser Programm wirken in dem Gemäuer dieser altehrwürdigen Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt? Darauf waren wir sehr gespannt. Und offenbar nicht nur wir, auch das Kirchentags-Publikum: Schon lange vor Beginn waren die 1200 Plätze der Kirche restlos gefüllt. Weitere 1500-2000 Menschen - so erzählte man uns - hätten noch draußen auf dem Kirchenvorplatz gesessen oder gestanden und dort die Lautsprecherübertragung der Bibelarbeit verfolgt.
Diese Resonanz hat uns natürlich erst mal umgehauen. Und erst recht dann die konkrete Anteilnahme dieses Publikums an unserem erstmaligen "Bibelarbeits-Kabarett-Programm": mal hochkonzentriert, dann wieder ausgelassen, durchgängig wach und offen, immer wieder dankbar für manche Spitzen, manchmal auch hörbar schluckend.
All die Arbeit und auch das Risiko hatten sich da für uns voll gelohnt.
Trotz mancher Nachfragen: Diese Stunde war etwas Einmaliges und ist so nicht wiederholbar. Aber immerhin das Textbuch unserer Bibelarbeit (download pdf-Datei) kann man sich auf der Kirchentagsseite herunterladen.
Und eine kleine kommentierte Fotogeschichte dazu kann man sich auch hier auf der Homepage angucken.
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PROT's Sitzung 2011
Die einen wundern sich, dass es so etwas überhaupt gibt: eine protestantische Karnevalssitzung. Die anderen wundern sich, dass es das nach 14 Jahren immer noch gibt: ein derart großes, ehrenamtlich getragenes Kölner Kirchen-Event.
Auch die PROT's Sitzung 2011 war wieder lebendig und bunt und begeisternd. Alle, die dabei mitgemacht haben, ob auf der Bühne oder im Helfer-Team oder als Teil des "5-Sterne-Publikums" - sie alle haben dem Kirchenvolk der Domstadt mal wieder sein unverwechselbares fröhliches Gesicht gegeben, wie man es so tatsächlich nur auf einer PROT's Sitzung erleben kann.
Und nebenbei haben wir - da alles wieder "för ne joode Zweck" war - rund 30 000 Euro Reinerlös erzielt, der als dringend benötigte Geldspritze der Jugendarbeit der Ev. Kirche zugute kommt.
Für alle, die dabei waren, zum Nachklingen-Lassen, für alle, die nicht dabei waren, zum wahlweise Wehmütig-Werden oder Kopf-Schütteln hier auch diesmal wieder eine kleine Fotogalerie zur Sitzung:
Fotos PROT's-Sitzung 2011.
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